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THE WEEK

Hast du schon von The Week gehört? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit!

The Week bietet augenöffnende ach so-Momente. Hast du Lust herauszufinden, welche The Week für dich bereithält?

The Week ist Klimakino (auch für zuhause) mit Gesprächen. The Week ist ein Filmprojekt in drei Teilen, das uns dabei hilft, Antworten auf zwei entscheidende Fragen zum Klima- und Umweltschutz zu finden:

  • Was kommt auf uns zu?
  • Wie gehen wir damit um?

The Week besteht aus drei 60-minütigen Filmen, die aufeinander aufbauen. Die Filme werden in (kleinen) Gruppen mit anschließendem Austausch an drei Tagen innerhalb einer Woche angeschaut.

Alle Menschen (ab 16 Jahren) sind eingeladen mitzumachen. Nimmst du die Einladung an?

Termine findest du im ach so-Veranstaltungskalender.
Du kannst The Week auch jederzeit selbst organisieren.

Und etwas ausführlicher – einige Antworten auf häufige Fragen:

Was ist The Week und worum geht es?
Klimakrise, Artensterben, Demokratiegefährdung – alles ganz schön überfordernd? The Week ist ein Werkzeug für ein kraftvolles Gruppenerlebnis, das Räume öffnet für mutige Gespräche über die Herausforderungen unserer Zeit und was wir dagegen tun können.

Helene Gerin und Frédéric Laloux [Autor von „Reinventing Organizations“] haben The Week initiiert und mit einem Team umgesetzt. Entstanden sind informative, eindrückliche und berührende Dokumentarfilme, die zum gemeinschaftlichen Austausch einladen und zum Handeln ermutigen.

Es geht darum, den menschengemachten Klimawandel als entscheidende Herausforderung unserer Zeit zu begreifen und die globalen Krisen unserer Zeit gemeinsam anzupacken.

The Week nimmt euch mit auf eine emotionale ‘U’-förmige Reise, die ihr mit einer bewussten Entscheidung und Handlungsmöglichkeiten für den Umwelt- und Klimaschutz beendet. Ihr werdet durch eine Reise geführt, die den Forschungsstand und Fakten rund um die globalen Krisen, insbesondere zum Klimanotstand vermittelt und gleichzeitig dazu einlädt, auftauchende Emotionen zu verarbeiten. Am Ende dieser Reise seid ihr gestärkt, inspiriert und befähigt, euren Teil dazu beizutragen, die Krisen gemeinsam anzugehen.

Wie läuft The Week ab?
An drei Terminen innerhalb einer Woche (daher der Name „The Week“) schauen sich (kleine) Gruppen jeweils gemeinsam einen ca. 60-minütigen Film an und haben anschließend eine Austauschrunde von ca. 30 Minuten. In diesen 30 Minuten können alle Personen zu einer bestimmten Frage im Nachgang zum Film sprechen. In Folge 1 geht es um Auswirkungen, in Folge 2 um Ursachen und in Folge 3 um Lösungen im Zusammenhang mit der globalen Umweltkrise. Was nach den drei Treffen folgt, entscheiden alle Beteiligten selbst. Anregungen und ermutigende Beispiele, was passieren kann, gibt es in den Filmen und konkrete Ideen entstehen im Gespräch miteinander. The Week ist online, in Präsenz und hybrid möglich.

Wer kann bei The Week mitmachen?
Alle Menschen (ab 16 Jahren) können mitmachen. Alle sind eingeladen – sich zu beteiligen, an der Erfahrung teilzunehmen und/oder andere dazu einzuladen.

Wie kann ich bei The Week mitmachen?
Informiere dich auf der Website www.theweek.ooo. Suche nach passenden Terminen, an denen du teilnehmen kannst oder organisiere selbst einen Durchgang. Finde Termine, Ort und lade andere ein – mehr braucht es organisatorisch nicht. Alles, was es sonst noch braucht, wird von The Week bereitgestellt. Es ist ganz einfach!

Was ist noch interessant zu wissen zu The Week?
Es gibt The Week bisher in vier Varianten – für zu Hause sowie für Arbeits-, Bildungs- und religiöse Kontexte.

The Week ist stark geprägt von Open Source- und Gemeinwohl-Gedanken, also einer Kultur des offenherzigen Weitergebens. The Week ist spendenbasiert. Gebühren (20 € pro Person auf Vertrauensbasis) fallen ausschließlich beim Einsatz in der Variante The Week @work im Unternehmens-/Personalentwicklungskontext an. Spenden und Gebühren werden zur Verbreitung und Weiterentwicklung von The Week eingesetzt.

Seit Januar 2023 haben bereits mehr als 50.000 Menschen weltweit an der Erfahrung teilgenommen. Die Verbreitung in Europa und insbesondere im D-A-CH-Raum beginnt gerade erst. Seit Mai 2024 gibt es die Filme auch auf Deutsch. Eine Crowdfunding-Kampagne hat die deutschsprachige Synchronisation mit 24.000 € ermöglicht.

Zu The Week läuft eine Begleitforschung und die bisherigen Ergebnisse weisen auf eine beachtliche Wirkung und einen großen Multiplikationseffekt hin: Beispielsweise geben 83% der Befragungsteilnehmenden an, dass The Week eine Vorher-Nachher-Erfahrung in ihrem Leben geschaffen hat. Und 62% der Teilnehmenden wollen selbst weitere Treffen organisieren.

Für Menschen, die The Week multiplizieren und wiederholt organisieren, gibt es Toolkits und ein Support-Netzwerk. Hier entsteht fortlaufend Neues in Co-Kreation etlicher Engagierter.

Ein persönlicher Bericht zu meinem bisherigen Weg und weiteren Vorhaben mit The Week (in Dinslaken)

Als ich im März 2023 das Interview mit Frédéric Laloux im Rahmen des Online Summit der Pioneers of Change hörte, war ich sofort Feuer und Flamme für The Week. Mir war unmittelbar klar, dass ich dieses Projekt auf die mir bestmögliche Weise unterstützen und zu seiner weiten Verbreitung beitragen möchte. Beim Summit 2024 gab es erneut ein aus meiner Sicht sehr empfehlenswertes Interview mit Frédéric Laloux. Für mich ist The Week durch und durch hoffnungsstiftend, denn ich sehe in The Week einen wirksamen Transformationskatalysator. Ziel von The Week ist es, sog. soziale Kipppunkte zu erreichen. Um soziale Kipppunkte baut sich seit wenigen Jahren ein innovatives und rasant wachsendes Forschungsfeld mit einigen hoffnungsvollen, ermutigenden Botschaften auf, bspw.: Es gibt nicht nur ökologische Kipppunkte, sondern auch soziale. Soziale Kipppunkte wirken dem Erreichen ökologischer Kipppunkte entgegen. Wir können uns die sozialen Kipppunkte zu eigen machen und damit Mehrheiten schaffen, wenn wir eine engagierte Minderheit sind. Mit sozialen Kipppunkten kann tiefgreifender Wandel in sehr kurzer Zeit erreicht werden. Es geht also darum, gemeinsam soziale statt ökologische Kipppunkte zu erreichen.

Besonders gefällt mir die Intention der Initiator:innen Helene Gerin und Frédéric Laloux: Menschen einzuladen, eine bewusste Entscheidung zu ihrer Lebensweise zu treffen – angesichts der Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlage, sodass niemand sagen kann, von nichts gewusst und daher nichts getan zu haben – und rückblickend nichts zu bereuen. Und die Art und Weise, diese Einladung auszusprechen, beeindruckt mich: ermutigend – ohne Zeigefinger oder überfordernden Handlungsdruck.

Fan von der Arbeit Frédéric Lalouxs war ich schon lange, bevor ich nun vor einem guten Jahr The Week kennenlernte. Insofern verwundert es mich auch nicht, dass The Week mich so sehr anzieht und antreibt. Bei dieser Gelegenheit möchte ich daher auch das Buch von Frédéric Laloux, den internationalen Beststeller „Reinventing Organizations“ erwähnen und ich möchte es allen empfehlen, die sich für kooperative Formen der Zusammenarbeit und Organisationsentwicklung interessieren und es bisher nicht kennen. Auch gibt es eine umfassende Lernreise rund um „Reinventing Organiszations“. Bei „Reinventing Organizations“ geht es um die Organisations-/Unternehmens-Ebene. Bei The Week geht es um die gesellschaftliche Ebene. Die individuelle Ebene haben wir für uns selbst alle selbst in der Hand. Ambitionierter Umwelt- und Klimaschutz braucht das Engagement aller auf allen Ebenen. Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftswerk. Nachhaltiges Handeln betrifft alle und braucht alle. Im Rahmen der Agenda 2030 und der globalen Nachhaltigkeitsziele sind alle aufgerufen, sich zu beteiligen an diesem großen Gemeinschaftswerk unserer Zeit.

Nachdem ich alle Menschen, die ich persönlich kenne, zu der Erfahrung eingeladen habe, möchte ich The Week nun in meinen weiteren Kreisen bekannt machen – als Nächstes im ach so e.V. und in Dinslaken, der Stadt, in der ich (seit kurzem wieder) zuhause bin. Weitere Schritte sind in Planung.

Für Fragen, Austausch, Nutzungsunterstützung und Verbreitungsaktivitäten rund um The Week bin ich sehr gerne ansprechbar.

Kontaktdaten

Jenny Scholl

mail@jennyscholl.de
+49 177 70 45 013

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