Essbare und Kräuter und Pflanzen an unseren Wegesrändern
Eine Kräuterwanderung voller ach so-Momente!
Bei unserer Kräuterwanderung mit dem „Wiesenwolf“ Torsten Wollberg haben wir viel neues probieren und lernen dürfen. Wir freuen uns jetzt schon au die Pilzwanderung, den Besuch an seinem Bauwagen und/oder der Essbaren Stadt Bocholt-Borken.
Einer unserer Favoriten: Die gewöhnliche Knoblauchrauke. Blüht weiß und ist fast das ganze Jahr zu ernten. Perfekt als Knoblauchersatz im Quark oder Butter.Das Wiesenschaumkraut kommt langsam wieder und ist ein Insektenliebling. Die Blüte schmeckt ähnlich wie Rucola, etwas senfig. Sehr lecker.Gundermann. Super im Kräuterquark zu Pellkartoffeln und auch mit Schokolade!Die gemeine Brennessel – Ein Tausendsassa! Hat genauso viel Eiweiß wie ein Schnitzel und viel Vitamin C.
Obere junge Triebspitzen sind lecker, bei der Ernte tritt dann Säure aus, die ähnlich wie Ameisensäure wirkt. Am besten von unten anfassen und ernten, dann pikst es nicht.
Für die älteren Herren: Potenzfördernd und Verbesserung beim Wasserlassen.Von Hobbygärtnern gefürchtet: Giersch!
Einziger Doldenblütler mit richtigen Blättern. Leicht ein seinem dreieckigen Stiel zu erkennen. Schmeckt würzig und leicht zitronig, macht wunderbares Pesto.
Tipp: Gundermann vertreibt Giersch im Garten!Japanischer Staudenknöterich ist eine Invasive Pflanze, das heißt nicht ursprünglich bei uns heimisch. Sie bleibt aber (aus unerklärlichem Grund) immer am Wegesrand. Schmeckt ähnlich wie Rhabarber, kann man auch braten wie Spargel. Junge,frische pflanzen kann man sehr gut essen.
Weiterer Pluspunkt für die Natur: Sie entzieht dem Boden Schwermetalle, aber erst wenn er über den Winter steht und abtrocknet/stirbt. Das klebrige Klettenkraut ist durch die feinen Härchen etwas gewöhnungsbedürftig in der Textur… Pelzig aber gesund!Purpurrote Taubnessel. Genau wie beim Klee sind alle Arten, die bei uns zu finden sind, essbar. Als Salat oder Pesto ist sie sehr vielseitig einsetzbarSauerampher gibt’s in groß und klein. Beide kann man essen. Hier auf dem Bild ist er schon etwas zu groß und damit etwas zu bitter, nicht mehr sauer. Aufgepasst! Keine rauen Mengen wegen der Oxalsäure!
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Kontaktdaten
Torsten Wollberg – der Wiesenwolf Bahnhofstraße 3 46395 Bocholt